Menu

Humanistische Lebenskunde

Träger des Humanistischen Lebenskundeunterrichts ist der Humanistische Verband Deutschlands. Der Rahmenlehrplan für Grund- und weiterführende Schulen orientiert sich an naturwissenschaftlichen, gesellschaftskritischen, umweltbezogenen, psychologischen, ethischen und solchen Themen, die sich dem besseren Verständnis anderer Kulturen und Religionen widmen. Gruppen mit ca. 5-15 Teilnehmern ermöglichen intensives Lernen in allen Jahrgängen.

Zielsetzung

Philosophie, insbesondere ihre Traditionen der Aufklärung und ihre Aufgabe als Grundlagen-Wissenschaft spielen im Gymnasium bereits ab der 5. Klasse eine zentrale Rolle. Es geht um Fragen der Schülerinnen und Schüler an ihre Lebenswelt. Überzeugungen und Fragen des weltlichen Humanismus, und der Schwerpunkt auf allen theoretischen, praktischen und im Alltag anzutreffenden philosophischen Themen bestimmen Vorgehen innerhalb und Profil des Lebenskundeunterrichts. Langjährige Erfahrung zeigt, dass dies das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärkt, Sinn und Wert anderer Fächer (Deutsch, Geschichte, Politik, Physik, Kunst, Biologie) besser erkannt und das logische Denkvermögen geschult wird.

Wann und Wo?

Die Humanistische Lebenskunde ist im regulären Stundenplan eingebettet und liegt üblicherweise ab dem 4. Block.

Anmeldung und Beurteilung

Fakultativer Lebenskundeunterricht ist grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler offen. Voraussetzung für die Teilnahme ist bis zum 14. Lebensjahr eine schriftliche Anmeldung durch die Eltern. Sie erfolgt über Sekretariat oder Klassenleitung in der Regel zum Beginn des Schuljahres verbindlich für ein Schuljahr. Am Schuljahresende gibt es Zeugnisse ohne Noten, aber mit differenzierten Einschätzungen sozialen Verhaltens, kreativer und intellektueller Fähigkeiten.

Besonderheiten

Zusammenarbeit mit Universitäten werden Projekte durchgeführt. Austellungen von Exponaten der Schülerinnen und Schüler illustrieren und und kommentieren internationale philosophische Kongresse, etwa

  • Schurken, Helden und andere Vorbilder (Heidelberg, 2010)
  • Die Magie des Geldes (Bremen, 2011)
  • Leben-Liebe-Gesetz (zur Philosophie Franz Rosenzweigs, Toronto, 2012)
  • Hass hat keinen Grund (Hermann Cohen, Zürich, 2013)
  • Bildungskonzeption Franz Rosenzweigs (Frankfurt/M, 2014)
  • Die Konjunktion UND in Franz Rosenzweigs Werk (Rom, 2017)